Name:
Neamh
Volk: Sylvari (Träumerin)
Alter: Vier Sommer
Zyklus: Nacht
Jahreszeit des Erwachens: Herbst / Winter
Heimat: Hain, Caledonwald




Aussehen:


Neamh ist eine kleine und sehr zierliche Sylvari die fast schon zerbrechlich wirkt.
Ihre Haut sieht einer dünnen Rinde ähnlich, die nicht viel dicker ist als menschliche Haut und eine dunkelrote Färbung hat. Über ihren ganzen Körper ziehen sich feine Maserungen und pulsierende, leuchtende Muster in einem dunklen Lila.
Auf ihrem Kopf wachsen noch dunklere Blätter, die ihr nach vorne ins Gesicht fallen.

Ihr Gesicht ist sehr markant. Wäre sie ein Mensch würde man sagen ihre Wangen wären eingefallen. Die Nase bildet sich aus Falten der rindenartigen Haut, welche sich über die Stirn auffächern.
Ihre Lippen sind recht voll wirken aber durch die Furchen in der Rinde als wären sie stets gespitzt.
Doch am auffälligsten sind wohl ihre nachtschwarzen Augen.

Als wäre der Nachthimmel in den sie beim Erwachen blickte in ihre Augenhöhlen gekrochen und würde seither von dort die Welt betrachten, als wären ihre Augen zwei große Tautropfen voller Schatten, die sich scheinbar immer bewegen.
Der Roten haftet stets der Duft von nasser Erde an, welcher von einem feinen, blumigen Geruch durchzogen wird, welchen manch einer als Flieder identifizieren könnte. Doch des öfteren wird dieser vom Geruch von allerlei aromatischen Kräutern überlagert.
Seit ihrer Rückkehr aus den Kessex-Hügeln ist sie nicht mehr in ihren Menschenkleidern zu sehen, sondern hat sich ein Blattkleid wachsen lassen.
Am Oberkörper besteht es aus kleineren, feinen und eng am Körper liegenden Blättern während von ihrer Hüfte aus große, ledrige Blätter bis kurz über ihre Knöchel fallen. Am auffälligsten ist ein großes Blatt, welches sich um ihre Schultern rankt und scheinbar den Stoffschal ersetzt.
Würde man die Blätter bei Seite schieben, so würde man feststellen, dass sie nicht aus der Sylvari selbst wachsen, sondern aus Ranken, die sich ähnlich einer Efeupflanze an dem dürren Körper entlang ranken.
Waffen sind bei ihr vergeblich zu suchen. Das einzige, was sie bei sich trägt ist ein Messer welches sie für das Ernten und Verarbeiten von Kräutern verwendet.
Die Klinge ist nicht allzu lang und aus einem bläulich schimmernden Harz. Der Griff besteht aus einem recht dunklen Holz und windet sich um die Klinge wie Ranken oder Wurzeln es tun würden, sodass man nicht sagen kann ob es noch lebt oder nicht.




Persönlichkeit:



Im Großen und Ganzen wird man die dunkle Sylvari wohl als ruhig und zurückhaltend beschreiben.
Wenn sie sich unwohl fühlt kann sie auch schnell einmal ängstlich oder gar schreckhaft reagieren.
Gerade in größeren Gruppen oder bei vielen Fremden wird Neamh schnell nervös und unruhig, was auch ein leichtes Stottern verursachen kann.
Lernt sie Personen allerdings kennen taut sie recht schnell auf und schöpft auch Vertrauen. In Begleitung solcher Personen strahlt sie auch meistens eine gewisse ansteckende Ruhe aus. Manchmal scheint sie auch in Gedanken zu sein, lässt sie ihren Blick doch häufig streifen und verliert schnell den
Faden in Gesprächen.

Auffällig ist ihr Bemühen so gut es geht für all ihre Geschwister da zu sein und das Bestreben ihnen und der Mutter auf ihrem Lebensweg nützlich sein zu können. Auch anderen Völkern gegenüber ist sie höchstens vorsichtig, niemals aber feindlich. Von ihrer ganzen Art her ist die zierliche Sylvari eher defensiv als offensiv und hält nicht besonders viel von Kämpfen, außer sie dienen der Verteidigung.





Fähigkeiten:


Außer ihrem Kräutermesser scheint sie keinerlei Waffen zu besitzen und dementsprechend viel kann sie mit Waffen anfangen.
Insgesamt ist sie im Kampf ungeübt, lehnt diesen sogar ab.

Dafür zeigten sich bei ihr schon kurz nach dem Erwachen gewisse Fähigkeiten im Umgang mit Pflanzen und der Natur. Hört man sich bei ihren Lehrern um, wird man zum Ergebnis kommen, dass die Rote in der Praxis sehr talentiert ist, was den Umgang mit Kräutern und Heilpflanzen angeht aber die Theorie ihr deutlich schwerer fällt. Auch soll sie regelmäßig zur Fortführung ihrer Ausbildung eine Lehrerin in Cathal aufsuchen.
Ebenso wird sie im Blätterdach regelmäßig in Naturmagie unterrichtet und scheint große Fortschritte zu machen und insgesamt begabt zu sein was die Nutzung ihrer magischen Fähigkeiten angeht.





Was so über sie gesagt wird:

(Achtung: Die Aussagen müssen nicht der Wahrheit entsprechen!)

"Die rote Apothekerin? Die ist mir nicht ganz geheuer. Geht fast jeden Abend mit ihrem Farnhund in den Wald und kommt erst morgens wieder zurück. Hat der noch niemand gesagt dass der Hof da unterwegs ist? Wahnsinnig muss die sein wenn du mich fragst."
- Bewohnerin von Astorea

"Ja, die hab ich auch schon öfter gesehen. Aber reden habe ich sie noch nie gehört. Nur summen. Unheimlich war das."
- Hainhüter am Eingang zum Hain

"Ne' gute Esserin is' se. Traut man der mit so 'ner Statur garnich' zu. Aber was die für ekliges' Zeug in sich reinstopft. Wah!"
- Menschlicher Händler in der Sternlaube



Wie sich das so anhören könnte wenn sie wieder mal vor sich hin summt:

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